Die Gemeinden stellen sich vor

Gemeinde Witzleben
Witzleben hat 281 Einwohner (Stand 01.06.2010) und liegt 14 km östlich von Arnstadt im ländlichen Raum Mittelthüringens.

Das kleine Pfarrkirchdorf kann auf eine wechselvolle Historie zurückblicken. Dazu zählen auch Brandkatastrophen und größere Truppeneinquartierungen in Kriegszeiten.
Die Ende des 12. Jahrhunderts gebaute Kirche weist zahlreiche architektonische Besonderheiten auf. Der Vorraum im Turmerdgeschoß ist durch Glaseinbauten vom Kirchraum abgetrennt. Im Altarraum steht ein schmaler Kanzelbau, in dem zwei schwarze gedrehte Säulen mit vergoldeten Kapitellen dominieren. In den 70er Jahren erfolgte eine Innensanierung. Die Wiedereinweihung wurde 1977 gefeiert.
Witzleben wurde 1909 an das Kraftwerk in Gispersleben angeschlossen.
Ackerbau und Waidanbau waren über Jahrhunderte der Haupterwerbszweig in der Witzlebener Flur. Vom Waidanbau zeugt ein Waidmühlenstein in der Nähe des Glockenhauses.
Heute ist die Gemeinde Witzleben ein Siedlungs- und Wohnstandort. Die landwirtschaftliche Prägung blieb trotz zunehmender Gewerbeansiedlung erhalten.
Durch den Bau einer Sporthalle im Jahr 1996 entstanden vielseitige Möglichkeiten zur aktiven Freizeitgestaltung.

Der Ortsteil Ellichleben hat 242 Einwohner (Stand 01.06.2010)
Das kleine Dorf Ellichleben liegt ca. 15 km östlich von Arnstadt. Der Ort, in einer Höhenlage von 340 m ü.d.M., wird vom Mettbach durchflossen.

Für die Ansiedlung verschiedener bäuerlicher Gruppen in dieser Gegend waren die Beschaffenheit des Bodens, das gemäßigte Klima und die zentrale Lage in Thüringen die wesentlichen Grundlagen.
Erwähnt wurde der Ort 1320 unter:
  • Elcheleiben
  • Elcheleibyn
  • Ellichleiben
    Der Ort gehörte lange Zeit zum Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt. Seine Einwohner lebten von Landwirtschaft und Waldarbeit. Historische Zeugen traditionellen Handwerks sind zwei Waidmühlensteine aus dem 15. Jahrhundert.
    Eine Sehenswürdigkeit im Ort ist die Kirche, die aus dem 17. Jahrhundert stammt. Sie stand viele Jahre unter dem Patronat des Klosters Paulinzella.
    Ellichleben bietet aufgrund seiner waldreichen Umgebung Naturfreunden viele Möglichkeiten der Erholung. Auf dem Ellichberg ist die Freilichtbühne für Veranstaltungen nutzbar.
    Um Arbeitsplätze zu schaffen und zu erhalten, wird Ansiedlung von Gewerbe angestrebt.
    Ellichleben hat sich bis heute seinen dörflichen Charakter bewahrt und außerdem zu einem Wohnstandort entwickelt.

  • Der Ortsteil Achelstädt hat 184 Einwohner ( Stand 01.06.2010)
    Achelstädt liegt ca. 14 km östlich von Arnstadt auf der fruchtbaren Längwitzebene.

    Die Gemarkung wird durch das Achelstädter und das Osthäuser Holz begrenzt.
    Das Dorf gab es unter den Namen Ahhiliustat bereits im Jahre 800.
    Seit 1583 hieß es Achelstädt, im Volksmund "Achelscht".
    Wechselnde Herrschaften bestimmten den Lauf der Geschichte in Achelstädt. Der Ort gehörte nach und nach allen Thüringer Staaten an.
    Zu den Sehenswürdigkeiten gehört die Kirche, die im 15. Jahrhundert im romanischen Stil erbaut und im 17. Jahrhundert erweitert wurde. Sämtliche Steine für das massive Bauwerk wurden im Achelstädter Wald gebrochen.
    Im 18. Jahrhundert erfolgte der Einbau einer neuen Kanzel und zweier Emporen. Zwei Waidsteine erinnern im Dorf an die Zeit des Waidanbaus.
    Haupterwerbszweig der Achelstädter Bürger war der Ackerbau.
    Seit 1890 gab es eine Dampfmolkerei, die später ausgebaut wurde.
    Heute sind im Ort die Landwirtschaft, aber auch Gewerbe und Handwerk bestimmend.
    Achelstädt hat sich ebenfalls zu einem modernen Wohnstandort entwickelt. Eine Besonderheit sind im Dorf einige unter Naturschutz stehende Fledermausquartiere.
    HOME