Die Gemeinden stellen sich vor

Gemeinde Rockhausen
Rockhausen mit seinen 275 Einwohnern (Stand 01.06.2010) liegt direkt an der A4, ca. 12 km nordöstlich von Arnstadt und 10 km südlich von der Landeshauptstadt Erfurt entfernt.

In der Gemarkung befindet sich der geographische Mittelpunkt Thüringens.
Der Ort ist über 800 Jahre alt.
Urkundlich wurde er erstmals im Jahre 1194 unter den Namen "Rockhusen" erwähnt.
Das sogenannte Freigut im Dorf war wahrscheinlich der Stammsitz eines gleichnamigen Adelsgeschlechts. Dessen Mitglieder waren als Zeugen in verschiedenen Verträgen dieser Zeit benannt.
Die in ihren Ursprüngen in das 13. Jahrhundert zurückgehende Kirche erhielt 1690 ihr heutiges Aussehen mit einem sehenswerten barocken Altar. Zum Andenken an Luthers dreihundertjährigen Todestag wurde sie neu hergerichtet.
Bekannt wurde Rockhausen durch die am 16. Juli 1691 stattgefundene letzte öffentliche Hexenverbrennung in dieser Region, weshalb der Ort auch den Beinamen "Hexenrocksen" erhielt.
Sehenswert im Ort sind verschiedene denkmalgeschützte Wohnhäuser, Pfarrhaus mit Portal und Gehöft (ehemalige Wasserburg) .
Von 1952 bis 1993 gehörte Rockhausen zu Erfurt und schloss sich danach dem neu gebildeten Ilm-Kreis an.
Rockhausen entwickelt sich zu einem modernen Wohn- und Eigenheimstandort.