Die Gemeinden stellen sich vor

Gemeinde Osthausen-Wülfershausen
Der Ortsteil Osthausen hat 371 Einwohner (per 01.06.2010)
Osthausen liegt ca. 14 km östlich von Arnstadt.

Die erste Erwähnung erfolgte bereits 1271 durch die Nennung eines Ratsherren von Erfurt mit Namen Günther von Osthausen.
Von 1626 - 1628 wurde das Pfarrhaus erbaut, welches 1704 weiter ausgebaut wurde. Der Standort der Kirche war seit ca.1500 unverändert. Anfang 1800 wurde das Gotteshaus restauriert, Erweiterungen und Verschönerungen erfolgten.
So zeigen z.B. die Glasfenster bildliche und ornamentale Malereien aus dem Jahre 1913.
Der Osthausener Wald zwischen Osthausen und Kranichfeld ist die Schenkung eines Unbekannten.
Die Erträge aus Wald, Ackerbau und Viehzucht bildeten den Haupterwerb der Bewohner.
1968 erfolgte die Zusammenlegung der Gemeinden Osthausen und Wülfershausen zur Gemeinde Osthausen-Wülfershausen.

Der Ortsteil Wülfershausen hat 169 Einwohner (Stand 01.06.2010)
Wülfershausen liegt ca. 13 km östlich von Arnstadt.

Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahre 1268, vermutlich reicht seine Geschichte aber zurück bis in die Zeit der Thüringer Markgrafenschaft.
Im Mittelalter sicherten sich zahlreiche weltliche und kirchliche Machthaber Anteile an Grund und Boden dieser Gemarkung.
Wülfershausen ist heute ein typisches Haufendorf.
Die Existenz von fünf Rittergütern stellte eine Besonderheit dar (Schieferhof, Sandighof, Oberritterhof, Poseckscher Hof, Niederritterhof).
Die Bewohner Wülfershausens lebten vom Getreideanbau, vom Anbau von Hack- und Hülsenfrüchten, aber auch von Wein- und Waidanbau und -verarbeitung. Ein großer Waidstein zeugt von diesem alten Handwerk.
Die Kirche die unter Denkmalschutz steht, stammt etwa aus dem 9. Jahrhundert. Sie gehört damit zu den ältesten Sakralbauten in Thüringen.
1871 wurde zum Gedenken an den Sieg über die Franzosen an der Kirchenmauer der Dreikaiserstein aufgestellt und eine Bismarklinde angepflanzt.
Nach dem 2. Weltkrieg blieb Wülfershausen landwirtschaftlich ausgerichtet.
1968 erfolgte die Zusammenlegung mit der Gemeinde Osthausen zur Gemeinde Osthausen-Wülfershausen.
Wülfershausen hat sich zu einem modernen Wohnstandort entwickelt.
Ein Pferdehof und der nahegelegene Flugplatz sind Anziehungspunkte für Bewohner und Gäste.
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