Die Gemeinden stellen sich vor

Gemeinde Elleben

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Elleben hatte am 01.06.2010 217 Einwohner und liegt ca. 13 km nordöstlich von Arnstadt an 2 kleinen Bächen, die in Elleben zusammenfließen.

Bereits 1473 verkauft Hans von Elleben sein 1434 vom Herzog Friedrich zu Sachsen, Landgraf von Thüringen, in Lehn genommenes Rittergut in Elleben an Georg Dobekatz. Erst im Jahre 1804 wurde es einigen Einwohnern zum Kauf überlassen.
Der Bau einer neuen Kirche erfolgte 1729, der eine alte Steinmauer einbezog; eine Innenerneuerung datierte aus dem Jahre 1884.
1996 feierte der Männergesangsverein Elleben ein historisches Jubiläum, da eine Dokumentation aus dem Jahre 1746 von freiwilligen Chorsängern einer evangelischen Kantorei berichtete - 250 Jahre Chorgesang.
Elleben hat den Charakter eines alten Haufendorfes, in dem trotz Neugestaltung des Ortskernes die denkmalgeschützten Gebäude erhalten bleiben müssen.

Der Ortsteil Gügleben
Die kleine Gemeinde Gügleben mit ihren 111 Einwohnern (Stand 01.06.2010) liegt ca. 15 km nordöstlich von Arnstadt entfernt. Die urkundliche Ersterwähnung datiert auf eine Schenkung an das Kloster Fulda am 30. August 796.

Im 13. Jahrhundert könnte es bereits eine Kirche gegeben haben, die dem hl. Gangolf geweiht war.
Wechselnde kirchliche und westliche Herrschaften bestimmten die Geschichte Güglebens im Mittelalter.
1632 wurde die erste Schule eingerichtet, der Neuaufbau der Kirche erfolgte 1697, während der alte Turm 1846/47 ein massives Oberstockwerk und eine Haube erhielt. Eine neue Orgel wurde 1860 angeschafft.
Nach der Vereinigung der Thüringer Länder 1920 kam Gügleben zum Landkreis Arnstadt, und der Anschluss an das Elektrizitätsnetz wurde im Jahre 1922 vollzogen.
Zur Gestaltung des Freilichtmuseum Hohenfelden wurden in Gügleben einige denkmalgeschützte Fachwerkhäuser abgetragen und umgesetzt, um die dörfliche Lebensweise zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert darzustellen. Dabei handelt es sich um das Näther-Hoyer Wohnhaus (Webhaus), die Schäferei und die Schmiede.

Der Ortsteil Riechheim
Riechheim hatte am 01.06.2010 595 Einwohner und liegt am Fuß des 513 m hohen, gleichnamigen Berges. An der einzigen Quelle in diesem Gebiet soll eine Schenke die erste Ansiedlung gewesen sein.

1379 wechselte mit dem Aussterben der Herren von Kranichfeld der Besitz an den Burggrafen von Kirchberg.
1620, nach 162 Jahren preußischer Herrschaft, erwarb Günther von Schwarzburg die Oberherrschaft.
1647 erfolgte der Bau der jetzigen Kirche, nachdem ein Jahr zuvor die dem hl. Gallus geweihte Kirche abgebrannt war - eine Folge der Auswirkung der Einquartierungen aus dem 30jährigen Krieg.
Der ländliche Charakter blieb dem Ort über Jahrhunderte erhalten, obwohl die Nähe zur Landeshauptstadt zu einer Entwicklung zum Wohnstandort führen wird.
Wanderwege in der Umgebung des Riechheimer Berges bieten Natur- und Wanderfreunden ideale Bedingungen.
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